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Es ist die bereits sechste Auflage der Veranstaltung „Schlesische Nacht im
Museum” – eines europa-weiten Großevents, an dem traditionell auch das
Schlesische Museum in Kattowitz gern mitwirkt. Wir freuen uns, Sie an folgenden
Veranstaltungsorten begrüßen zu dürfen:
Schlesisches Museum, al. W. Korfantego
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18.00–1.00 Uhr
Im Programm:
• 19.00–20.00 Uhr – Vortrag Über die
Archäologie in Oberschlesien;
• 21.30–22.30 Uhr
– Was Altes, was Neues – eine Schau bäuerlicher und bürgerlicher
Hochzeits-kleidung aus der Zwischenkriegszeit bis hin zur Gegenwart. Die
Hochzeitskleidung wird von Schü-lerinnen und Schülern der Künstlerischen
Gesamtschule in Tarnowitz präsentiert;
• 21.30–22.30 Uhr – „Mitten in einer
industriell-städtischen Stimmung”: eine Nacht oberschlesi-scher
Stereo-Fotografien;
• 22.30 Uhr – Während der
Night-Veranstaltung aus der Reihe Begegnung mit der Fotografie wird an Ryszard
Czernow, Autor der im Rahmen der Ausstellung „Digressionen” gezeigten Arbeiten,
folgende Frage gestellt werden: „Eine subjektive Fotografie – was heißt
das?”;
• 21.00-24.00 Uhr –
Museale Exponate in 3D. Eine Vorführung des Systems zur dreidimensiona-len
Präsentation von musealen Exponaten.
Darüber hinaus…
• „Ach, das war doch eine
Hochzeit…” – Präsentation ausgewählter alter Fotografien zu Hochzeits-bräuchen
und Sitten, die Bestandteil der gleichnamigen Ausstellung sind;
• „Open
Night” des Ateliers zur Restaurierung und Konservierung von Kunstwerken. Dabei
werden die Mitarbeiter einzelne Veranstaltungen zu folgenden Themen
anbieten:
o Einsatz digitaler Techniken bei
Restaurationsarbeiten
o „Das
Unsichtbare sehen” – Sehenswertes durch UV-Strahlung
o „Mit den Händen sehen” – das
Museum für Blinde und Sehbehinderte
• Besuch von
Ausstellungen, u.a. von eigens für die „Schlesische Nacht im Museum”
vorbereiteten Expositionen:
o Geschichte der Industrie in Oberschlesien
aus Sondersammlungen der Bibliothek des Schlesi-schen Museums mit anschließendem
Besuch der Räumlichkeiten der Bibliothek des Schlesi-schen
Museums;
o Präsentation ausgewählter Exponate der Abteilung für
Archäologie;
o Oberschlesisches Alphabet nach Paweł Wróbel >>>
o Fotoausstellung. Ryszard Czernow.
„Digressionen” >>>
o Meisterwerke als Leihgabe der Galerie für
Polnische Malerei 1800–1945 – eine außergewöhnli-che Präsentation musealer
Leihgaben, die Werke bedeutendster polnischer Künstler umfassen (u.a. Józef Brandt, Alfred Wierusz Kowalski, Tamara Łempicka,
Mela Muter, Tadeusz Makows-ki, Jacek Malczewski, Eugeniusz Zak sowie Jerzy
Nowosielski und Teresa Pągowska ).
Wir empfehlen Ihnen darüber hinaus:
• Schlesisches Scrabble – Sprachspiele und
Sprachrätsel für Jung und Alt;
• Kreative Ecke für
Kinder;
• Stand mit Publikationen zu erschwinglichen
Preisen.
Sonstihe Ausstellungen:
o Galerie der
Polnischen Malerei 1800–1945;
o Galerie der Polnischen Malerei nach
1945;
o „Ach, das war doch eine Hochzeit…”
o Die oberschlesische
Industrie und die Rüstungsproduktion im 19. und 20. Jh.;
o In der
Druckerei von Jan Eichhorn;
o Galerie im Fenster: Ryszard Grzyb,
Niepokój jest sztuką życia (Besorgnis ist eine Lebens-kunst), 2004.
Areal des alten Bergwerks „Katowice”, ul.
Kopalniana 6
15.00–21.30 Uhr
• 15.00–20.00 Uhr
Fremdenführung auf dem Areal des alten Bergwerks (19.30 letzte Besucher-gruppe,
bis zu 20 Personen pro Gruppe, Führung je 30 Minuten)
• 15.00-20.00 Uhr Eine multimediale
Vorführung des neuen Hauses des Schlesischen Museums im Schachtgebäude des
Schachts „Bartosz”
• 19.30
Uhr Vernissage der Ausstellung von Jacek Joostberens
EINGÄNGE–AUSGÄNGE
Die Ausstellung EINGÄNGE–AUSGÄNGE ist zugleich eine feierliche Eröffnung des
Autorenprojektes von Jacek Joostberens, eines Künstlers der jüngeren Generation.
Das gleichnamige Projekt stellt Menschen und Orte vor, die mit Oberschlesien
verbunden sind. Inspiriert wurde das Vorhaben durch Eindrücke, die das Areal des
alten Bergwerks „Katowice” vermittelt, wo in Bälde das neue Haus des
Schlesischen Museums errichtet werden soll. Im Rahmen der Ausstellung wird eine
Reihe von Grafiken im Format 210 x 100 cm präsentiert, die sich thematisch auf
das Bergwerk beziehen. Das Ganze wird durch Film-bilder dieses Ortes abgerundet,
die auch projektinvolvierte Personen zeigen.
Eine unkonventionelle Idee zur
Herbeiführung erkennbarer, oft leer stehender postindustrieller Areale in
Oberschlesien, die durch den Menschen geprägt wurden, stellt eine
herausfordernde künstlerische Botschaft dar. Der Dialog zwischen Bild und Ton,
ergänzt durch Autorenkommentare, macht das Phä-nomen Erinnerung lebendiger und
nachhaltiger und führt diese den Orten zu, die für das künstlerische Konzept
ausgewählt wurden.
• 20.00–21.30 Uhr Konzert von Józef Skrzek
Das Konzert auf dem Areal des alten Bergwerks „Katowice”, auf dem schon bald
das neue Haus des Schlesischen Museums eingerichtet wird, bildet die nächste
Haltestelle auf dem endlosen Weg des Józef Skrzek. Dieser Künstler, Wanderer,
Viator, stellte seine künstlerische Tätigkeit weltweit vor, in-dem er
Konzertauftritte in den USA, Kanada, Mexiko oder Indien gab. Seit beinahe vier
Jahrzehnten leitet er die Band SBB, die zu den bedeutendsten polnischen
Rockbands aller Zeiten gehört. Er tritt in Kirchen, Planetarien, auf
Freilichtbühnen und an außergewöhnlichen Orten auf. Er spielt gern Blues,
Elektronik, Rock und klassische Musik und sucht dabei diese unterschiedlichen
Töne zu einer Musik-sprache zusammenfließen zu lassen. Während der „Nacht im
Museum” wird der Musiker eine Verbin-dung von geradezu kosmisch und futuristisch
anmutenden Tönen der Synthesatoren mit natürlichen menschlichen Stimmen
darbieten.
Das Konzert findet im Gebäude der ehemaligen mechanischen
Werkstatt statt. Anzahl der Plätze be-grenzt.
Zentrum für Polnische Szenografie, Plac Sejmu
Śląskiego 2
18.00–1.00 Uhr
• Ausstellung Kunstfertigkeit des Theaterhandwerks, oder „was man nicht
zu sehen bekommt”;
• Vorführungen zum Thema „Hinter den
Theaterkulissen”.
Einzelne Veranstaltungsorte sind dank wohlwollender Unterstützung durch KZK
GOP (Oberschlesi-scher Kommunalverband zur Förderung des öffentlichen
Personennahverkehrs) mit öffentlichen Verkehrsmitteln – einer kostenlose
Buslinie – erreichbar (detaillierter Fahrplan auf unserer Ho-mepage unter www.muzeumslaskie.pl).
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