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Edeltrauda Jerominek (1942-1999) stammt aus Rokitnica. Seit ihrer Kindheit
wollte sie malen, doch in einer traditionellen schlesischen Familie war es nicht
zu denken, dass sie ein Künstler-Lyzeum besuchte. Also hat sie nach Abschluss
einer Gastronomieschule und ihrer Heirat Haushalt geführt und Kinder erzogen.
Doch sie hat nie aufgegeben, von der Malerei zu träumen. Als ihre Tochter Monika
künstlerisches Talent an den Tag legte, kümmerte sie sich um ihre Entwicklung
und besuchte zusammen mit ihrer Tochter eine künstlerische Werkstatt am
örtlichen Kulturzentrum.
Sie malte mit großer Leidenschaft – mutig setzte sie Farbenflecke ein und
verband Farben miteinander, sie bemühte sich, in die Leinwand all ihre
Sensibilität und Ausdruckskraft, ihren Frohsinn und die Liebe zu Schlesien
einzuspannen. Das Schaffen von Edeltrauda Jerominek fand schnell Anerkennung und
ihre Bilder wurden mehrmals preisgekrönt.
Die Ausstellung stellt schlesische Landschaften, das Lieblingsmotiv der
Malerin, dar. Es sind farbenfrohe Panoramas schlesischer Städte, Fragmente von
Bytom, Piekry und Mysłowice sowie Bergwerke und Hütten, dargestellt als
Industrielandschaften. Es ist jedoch ein buntes Schlesien, lebensfroh, ähnelt
nicht dem Stereotyp eines Schmutz bedeckten und menschenfeindlichen Landes,
Schlesien nahe jedem Einwohner des Landes.
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