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[9. Dezember 2010 - 27. Februar
2011]
Pilgern heißt zu heiligen Stätten wandern, um Würde zu
erweisen, um seinen Dank auszusprechen oder um sich Gnade zu erbitten. Seit
jeher wanderten Menschen zu heiligen Stätten. Dabei war nicht nur der religiöse
Charakter der Wallfahrten von Bedeutung, sondern auch der Umstand, dass auf
diese Weise das Wissen über die Welt erweitert wurde. Denn durch Pilgerfahrten
lernte man anderes Umfeld, andere Bräuche, andere Regionen und andere Orte
kennen. Mit einem Wort: Sie erweckten Interesse an unbekannten Ländern.
Im Rahmen unserer Ausstellung stellen wir Wallfahrtsorte
vor, die von oberschlesischen Pilgern besucht wurden bzw. werden, wobei hier
solche berühmten Sanktuare wie Jerusalem, Rom, Santiago de Compostela,
Częstochowa/Tschenstochau, Kalwaria Zebrzydowska, Góra św. Anny/St. Annaberg,
Piekary Śląskie/Deutsch Piekar sowie lokale Kultusstätten berücksichtigt werden.
| Muschel des hl. Jakob, 1982 r., Eigentümer:
Erzdiözesanmusem Katowice/Kattowitz |

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Die Ausstellung präsentiert ferner zahlreiche Gegenstände,
die mit Wallfahrten verbunden sind: heilige Bilder, Panoramas von Pilgerorten,
Dokumente, Publikationen (Gebetsbücher, Gesangbücher, Kalvarienbücher),
Devotionalien (Rosenkränze, Kreuze, Medaillons, Plaketten, Figuren) und sonstige
Andenken.
Mit der Ausstellung wollen wir die geistige, die
historische und die mentale Bedeutung von Pilgerfahrten thematisieren, wobei
sich das Vorhaben sowohl auf die Vergangenheit als auch auf die Gegenwart
bezieht.
Während der gesamten Ausstellungszeit werden Konzerte und
Vortragsveranstaltungen stattfinden.
Ausstellungskonzept: Małgorzata Paul
Patronat
Marszałka Województwa Śląskiego
Medien
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